Theorie

Theorieausbildung

Der Gesetzgeber schreibt mindestens 60 Unterrichtsstunden innerhalb der letzten 24 Monate vor Ablegung der Prüfung in den unten angeführten Sachgebieten vor. Diese sind im Rahmen eines 8-tägigen Lehrgangs ohne Probleme zu bewältigen, zur Festigung der Kenntnisse ist ein weiterführendes Selbststudium notwendig. Der vom zuständigen Verband DAeC ausgearbeitete Lehrplan ist jedoch darauf ausgerichtet, daß der Stoff von jedermann zu bewältigen ist.
Die abschließende Theorieprüfung findet nach Absprache der Lehrgangsteilnehmer statt. Nach dieser Theorieprüfung ist der Abschluß der praktischen Ausbildung innerhalb von 12 Monaten vorgeschrieben. Nur wenn dieses sichergestellt ist, sollte man sich zur Prüfung anmelden.

In den Kursen, die meist ab Ende Januar / Anfang Februar an mehreren Wochenenden stattfinden, vermitteln wir Ihnen das theoretische Basiswissen eines Luftsportgeräteführers. Bei Bedarf werden noch noch zusätzliche Theorielehrgänge im laufenden Jahr nach individueller Absprache durchgeführt.
Der Lehrplan lehnt sich eng an den jeweils aktuellen DULV/DAeC-Fragenkatalog an und deckt so das gesamte prüfungsrelevante Gebiet ab.

 

Ausbildungsinhalte:

TEC - Technik

Grundlagen der Aerodynamik; Technik des Fliegens; Konstruktionselemente des Fluggerätes

MET - Wetterkunde

Grundlagen unseres täglichen Wetters; besondere Erscheinungsformen wie z.B. Gewitter, Fön u.ä.; Auswirkungen des Wetters auf die Fliegerei, Wettervorbereitung für einen Streckenflug

RAC - Luftrecht

Einführung in die rechtlichen Grundlagen der Fliegerei; Lufträume, Versicherungen; "...warum dürfen wir fast überall fliegen!"

VbF - Verhalten in besonderen Fällen

"Was sollte ich machen, wenn doch einmal etwas Unverhofftes passiert?"; "Wie verhalte ich mich in besonderen Flugsituationen"; "Wann brauche ich wirklich einmal den Rettungsfallschirm?" ...aber alles keine Anleitung zum Kunstflug!

NAV - Navigation

"Wie finde ich zu meinem Ziel ? ...und auch wieder nach Hause ?"; Anwendung der Luftfahrtkarten; Orientierung anhand von Karten; Planung von Flügen; Hilfsmittel der Navigation; Funknavigation; GPS

Flugfunk

Flugfunksprechverkehr auf unkontrollierten Flugplätzen (ausreichend für den UL-Schein; Einweisung in den Funkverkehr am Flugplatz)

als Alternative:

BZF I (engl.)

BZF II (deutsch)

Wenn Sie später auch einmal an kontrollierten Plätzen (z.B. Verkehrsflughäfen) landen oder durch diese Kontrollzonen fliegen wollen, empfehlen wir den BZF- Lehrgang. Hier ist eine Prüfung bei der Regulierungsbehörde Telekommunikation und Post erforderlich.
Wir führen BZF II- Lehrgänge durch, die auf dem Flugfunk-, Luftrecht- und Navigationsuntericht der UL- Theorie aufbauen.

menschliches Leistungsvermögen

Hier lernen Sie einige Dinge über die Anpassungsfähigkeiten des menschlichen Körpers (Druck, Sauerstoff, Gleichgewichtssinn...) , es werden Maßnahmen aufgezeigt, wie man Fehler erkennen und diesen gegenwirken kann

Pyrotechnik

Da die Mehrheit unserer Rettungsgeräte mit Raketenmotoren geöffnet werden, ist eine Einweisung in die Handhabung und die gesetzlichen Vorschriften notwendig.

[Start] [Home] [Allgemeines] [Rundflüge] [Schnupperflüge] [Ausbildung] [Flugplatz Zwickau] [Galerie] [Links] [Impressum]